Korpskommandant/CdA Benedikt Roos
Der Chef der Armee diskutierte in Lenzburg die aktuelle Sicherheitslage der Schweiz
Zofinger Trinkwasser kann weiter ohne Bedenken genossen werden. Bild: zvg
Die aktuellen Proben von unabhängigen Labors bestätigen: Das Zofinger Trinkwasser ist von guter Qualität und kann ohne Einschränkungen getrunken werden. Es besteht aus Grund- und Quellwasser und ist mittelhart bis hart. Die im Trinkwasser nachweisbaren Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln befinden sich unter den Grenzwerten.
Zofingen StWZ überprüft die Trinkwasserqualität regelmässig durch Proben, die in unabhängigen Labors analysiert werden. Zusätzlich führt das Amt für Verbraucherschutz als kantonale Prüfstelle vierteljährliche Kontrollen durch. Der aktuelle Untersuchungsbericht belegt die einwandfreie mikrobiologische sowie physikalisch-chemische Qualität des Wassers. Die Wasserhärte liegt in der Niederzone bei 33 °fH, in der Hochzone bei 30,7 °fH und in Mühlethal bei 20 °fH. Damit ist das Wasser je nach Zone mittelhart bis hart. Die Wasserhärte zeigt an, wie viel Calcium und Magnesium gelöst sind. Diese Information ist wichtig für die richtige Dosierung von Waschmittel sowie für die Entkalkung von Haushaltsgeräten.
Das Pflanzenschutzmittel Chlorothalonil ist in der Schweiz seit dem 1. Januar 2020 verboten. Dennoch sind seine Abbauprodukte im Grundwasser noch immer nachweisbar. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) stuft sämtliche Abbauprodukte als relevant ein und legt den Höchstwert bei 0,1 Mikrogramm pro Liter (μg/l) fest. Die Chlorothalonil-Abbauprodukte liegen wie im Vorjahr unter diesem gesetzlichen Höchstwert.
In der Niederzone Zofingen bewegt sich der Wert mit 0,098μg/l knapp unterhalb der Grenze von 0,1μg/l. In den anderen Zonen liegt der Wert deutlich tiefer, teils sogar unter der messbaren Grenze. Die Situation zeigt sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt stabil. Auch andere Rückstände wie Desphenyl-Chloridazon sind in sehr geringen Konzentrationen vorhanden und liegen unter den Grenzwerten. Zusammenfassend kann das Zofinger Trinkwasser weiterhin uneingeschränkt konsumiert werden.
Ein Teil des Zofinger Trinkwassers stammt aus dem Wiggertaler Grundwasserstrom Hägeler. Nach dem überdurchschnittlich hohen Grundwasserspiegel im vergangenen Jahr, liegt der Stand nun wieder im langjährigen Durchschnitt. Ein bewusster und sparsamer Umgang mit Wasser bleibt dennoch wichtig, auch mit Blick auf mögliche Trockenperioden im Sommer.
pd
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