Regula Stirnemann
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Maria Anikina. Bild: zvg
«Kulturplatz Strengelbach» bot am letzten Sonntag wieder ein magisches und aussergewöhnliches Konzer.
Strengelbach. Der Schluss-Applaus der begeisterten Besucher/innen bestätigte den aussergewöhnlichen Hörgenuss der in Moskau geborenen Konzert-Pianistin. In einer Musiker-Familie aufgewachsen stand sie bereits als Fünfjährige zum ersten Mal auf der Bühne. Heute ist die Schweiz ihr Lebensmittelpunkt.
Der Zofinger Pianist und Komponist David Plüss würdigte den romantisch, virtuosen Ritt durch die russische Klavierlandschaft so: «Es war eine atemberaubende Klangreise mit Werken von Rachmaninow, Prokofjew, Medtner und Tschaikowski.» Diese Klavierliteratur gehört zur obersten Liga und Maria Anikina meisterte die anspruchsvolle neurologisch und handwerklich höchst sportliche Herausforderung mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit. Allein die sechs Präludien von Rachmaninow, wovon das erste wohl zu den bekanntesten gehört, fesselten die zahlreich erschienene Zuhörerschaft. Prokofjews Werke, mit seinen gewagten Harmonien und Dissonanzen waren als Mittelteil des Programms, gespielt als ein langer Satz mit verschiedenen Tempi, gut gewählt. Medtners drei rasante Kompositionen entführten akustisch in eine Märchenwelt.
Abgerundet wurde der Konzert-Abend mit Ausschnitten aus Tschaikowskis «Nussknacker Suite» in einer Bearbeitung für Klavier. Maria Anikina stellte den Klavierabend unter das Thema «Frieden», dies nicht zuletzt auch, weil sie als Russin mit einem Ukrainer verheiratet ist. Der Veranstalter sprach in seiner Dankesrede ganz im Namen des Publikums: «Ich bin sprachlos, um diesen faszinierenden Abend in Worte zu fassen. Es war einfach ein riesengrosses Geschenk!»
S.P.S
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