Sinisha Lüscher
Er gehört zu den Favoriten an der Niklaus-Thut-Schwinget in Zofingen
Zentralvorstand der NHG Schweiz mit einigen der Delegierten vor dem Müllerhaus in Lenzburg.
Bild: zvg
Lenzburg An ihrer Delegiertenversammlung vom 20. Juni 2026 im Müllerhaus in Lenzburg hat die Neue Helvetische Gesellschaft Schweiz (NHG) wichtige Weichen für ihre Zukunft gestellt. Die Delegierten verabschiedeten die neue Strategie 2030+, welche die NHG als schweizweite Dialogplattform für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter stärken soll.
Die Strategie setzt zwei Schwerpunkte: die stärkere öffentliche Wahrnehmung der NHG-Themen sowie die Weiterentwicklung der internen Organisation. Im Zentrum stehen dabei der Demokratiepreis, die Förderung der Aktivitäten der Ortsgruppen, die Weiterführung der staatspolitischen Schriftenreihe sowie eine verstärkte Vernetzung in allen Regionen der Schweiz.
Die Delegierten wurden über die aktuellen Entwicklungen rund um den Demokratiepreis der NHG Schweiz informiert. Zudem wurde bekannt gegeben, dass die erste Ausgabe der Staatspolitischen Schriftenreihe im November 2026 erscheinen wird.
Im öffentlichen Teil der Veranstaltung referierte die ehemalige Ukraine-Korrespondentin des Schweizer Fernsehens Luzia Tschirky über die aktuelle Situation in der Ukraine vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs und deren Bedeutung für die Schweiz.
Im Rahmen der statutarischen Geschäfte fanden zudem die anstehenden Ersatzwahlen statt. Die Delegierten wählten Benjamin Böhler zum zukünftigen Kassier der NHG Schweiz sowie Niklaus Lundsgaard-Hansen zum zweiten Revisor.
NHG-Präsident Rainer Lüscher dankte den Delegierten, den Ortsgruppen sowie allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Die zahlreichen Begegnungen und Diskussionen hätten einmal mehr gezeigt, dass Demokratie vom Dialog, von Verantwortung und vom Einsatz engagierter Bürgerinnen und Bürger lebt.
pd
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