Regula Stirnemann
organisiert ab dem Januar 2026 den Kurs «Ladies Mountainbiketechnik 55+»
Sie hoffen auf ein JA an der Gemeindeversammlung (v. l.): Gemeinderat Remo Gspandl, Hussein Baalbaki, Urs Zahner, Patrick Kern, Alessandro Stahel und Mathias Burkard (alle FcN Projektteam) sowie Martin Rinderknecht, Planer.
Bild: Adrian Oberer
Seit nunmehr zwei Jahren treiben die Verantwortlichen des FC Niederlenz das Kunstrasen-Projekt auf dem Altfeld voran. Am kommenden Donnerstag, 27. November, 19 Uhr wird an der Gemeindeversammlung in Niederlenz die Abstimmung Projekt Kunstrasen Altfeld Niederlenz durchgeführt. Wem die Jugend und ein ganzjähriges Fussballangebot am Herzen liegt, kommt an die Gemeindeversammlung und stimmt Ja dazu.
Niederlenz Nach 2 intensiven Projektarbeitsjahren mit Beginn Dezember 2023 mit Gemeinde, Department BKS des Kantons Aargau und dem AFV inklusive mehreren Informationsveranstaltungen im April (Anwohner Sportplatz und Vereine in Niederlenz) und Juli (offizielle Informationsveranstaltung an alle Bewohner/-innen) in diesem Jahr werden wir den gemeinsam mit dem Gemeinderat erarbeiteten Antrag an der kommenden Gemeindeversammlung durchführen.
Das geplante Projekt, welche an der Informationsveranstaltung direkt vor dem Garderobengebäude vorgestellt wurde, wurde nach Rücksprache mit der Gemeindeverantwortlichen und den Informationen aus der Gemeinde von der Informationsveranstaltung angepasst. Geplant ist neu, das bisherige Hauptspielfeld zu einem Kunstrasenplatz umzubauen. Der Platz wird, wie bisher eingezäunt und mit Sickerplatten umrahmt werden. Bezüglich der Art des Kunstrasens habe man sich für die mit Quarzsand und Kork befüllte und damit nachhaltigste Variante entschieden.
Der Kunstrasenplatz soll die Trainingsmöglichkeiten für den FCN wetter- und winterfest machen und ein ganzjähriges Fussballangebot und eine deutlich höhere Nutzungsdauer für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (keine Wetterabhängigkeit), was insbesondere für den Amateur- und Jugendfussball von grosser Bedeutung ist.
Mit dem Kunstrasenplatz könnten die Hallenkapazitäten des FCN, mit Ausnahme derjenigen der ganz jungen Junioren, an die anderen Vereine im Dorf abgegeben werden. Der Verein ist in den vergangenen Jahren sehr stark gewachsen und zählt aktuell 426 Spieler/-innen und 20 Mannschaften, ergänzt Patrick Kern.
Das gesamte Projekt beläuft sich auf 1.86 Mio. Franken. Davon werden 400'000 Franken durch ein kantonales Förderprogramm,für welches der FCN als einer von 11 Vereinen den Zuschlag erhielt, gedeckt. Der Verein selbst steuert 230'000 Franken bei. Auf die Gemeinde würden damit rund 1,246 Mio. Franken Kosten entfallen.
Somit würde das Gemeindebudget mit jährlichen Mehrausgaben von 60'000 Franken oder etwa 21 Franken pro Steuerzahler belastet, wie Matthias Burkard vom Projektteam bestätigt.
Der FC Niederlenz hat die ganze Projektierung bis auf Stufe Bauprojekt im Umfang von ca. 60'000 CHF entsprechend vorfinanziert, mit dem Risiko, dass der Kredit an der Gemeindeversammlung nicht gesprochen wird.
«Selbstverständlich ist der Kunstrasenplatz multifunktionsfähig» und die anderen Dorfvereine konnten Ihre Bedürfnisse auch in die Planung einfliessen lassen, bestätigte OK-Präsident und FCN-Co Präsident Patrick Kern.
Dementsprechend ist es wichtig, dass alle Personen, welche in Niederlenz wohnen und die Schweizer Stattbürgerschaft haben, an der Abstimmung teilzunehmen und JA für dieses jugendförderndes soziales Projekt abstimmen.
pd
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