Regula Stirnemann
organisiert ab dem Januar 2026 den Kurs «Ladies Mountainbiketechnik 55+»
V. l.: Beatrice Taubert, Christine Ziegler und Anja Kroll an einer Sitzung der Gesellschaftskommission (mit Broschüre «Älter werden in Lenzburg», Erlebniskarte für Kinder und Flyer Lichterweg). Bild: zvg
Welche Ziele wurden erreicht? Wo konnten Fortschritte erzielt werden? Und wo bleibt Engagement weiterhin gefragt? Vier Jahre nach ihrer grossangelegten Umfrage bei der Lenzburger Bevölkerung zieht die Gesellschaftskommission eine positive Bilanz.
Lenzburg Unter dem Titel «Lenzburg & Sie» fühlte die Gesellschaftskommission 2021 den Lenzburgerinnen und Lenzburgern aller Altersgruppen den Puls: Wie gern leben die Menschen in Lenzburg? Was gefällt ihnen, was fehlt? Insgesamt 16 Fragen wurden gestellt, die Ergebnisse anschliessend in einem Bericht veröffentlicht.
Beatrice Taubert, Leiterin des Ressorts Soziales, Gesellschaft und Gesundheit, freut sich über die positive Zwischenbilanz: «Viele der Anliegen aus den Rückmeldungen der Bevölkerung konnten aufgegriffen und bereits ganz oder teilweise umgesetzt werden.»
So wurden mit der Aufwertung der Spielplätze neue Begegnungsorte geschaffen, und mit der Umweltfachstelle werden klima- und naturnahe Anliegen aktiv vorangetrieben. Die Informationskanäle für die Bevölkerung wurden verbessert und mit der modularen Tagesschule wurde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert. Die Anliegen aus der Umfrage fliessen weiterhin laufend in die Stadtplanung und in Projekte ein.
Mit finanziellen Beiträgen an den Teegarten im Widmipark und den Co-Working-Space im Wisa-Gloria, unterstützt die Gesellschaftskommission zudem private Initiativen, die Begegnungsräume schaffen. Sie organisiert auch eigene Projekte wie Plauderbänklis den Lichterweg am 1. Advent, die Raum für spontane Gespräche bieten. Auch bei den Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche gab es positive Entwicklungen: Spielplätze wurden aufgewertet, die Erlebniskarte für Kinder eingeführt und neue Bewegungsangebote wie der Pumptrack oder der Tomm-Treff fördern den Austausch junger Menschen. Für Jugendliche und junge Erwachsene bleibt die Schaffung zusätzlicher Treffpunkte jedoch ein offenes Thema. Hier möchte die Gesellschaftskommission gemeinsam mit privaten Akteuren und anderen Organen der Stadt neue Lösungen erarbeiten. Die Umfrage zeigte einen klaren Wunsch nach zusätzlichen Begegnungsmöglichkeiten: Mit dem Apéro in der Freiämterhütte bietet der Lichterweg einen beliebten Treffpunkt, der von vielen Besucherinnen und Besuchern geschätzt und rege genutzt wird. Der von der Gesellschaftskommission organisierte Lichterweg findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal, am 30. November 2025, statt.
Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist die Gründung der Regionalen Integrationsfachstelle «RIF» Lenzburg Seetal in Zusammenarbeit mit umliegenden Gemeinden. «Die RIF koordiniert regionale Integrationsangebote und -massnahmen für Neuzuziehende. Sie vernetzt Akteurinnen und Akteure der Integrationsförderung und ist die zentrale Anlaufstelle für Informationen und Beratung zu integrationsspezifischen Fragen», so Beatrice Taubert.
pd
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