Tobias Leuthard
Rückblick auf zwei Amtsperioden als Gemeindepräsident von Küttigen
Am 21. September ging die neunte Ausgabe des Aarau Triathlon über die Bühne. 300 Athletinnen und Athleten absolvierten das Rennen alleine. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld von 15 Teams – so viele wie noch nie zuvor.
Aarau In diesem Jahr mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aarau Triathlons vor ihrem Start in der Badi Aarau nicht vor Kälte bibbern. Waren bei der letztjährigen Austragung ziemlich viele Wollmützen, Handschuhe und dicke Jacken zu sehen, zeigte das Thermometer heute früh angenehme 16 Grad an. Was gleich blieb wie im letzten Jahr: Wer am Aarau Triathlon teilnehmen wollte, musste früh aufstehen. Ab 6.30 Uhr – 45 Minuten bevor die Sonne aufging – öffnete die Startnummernausgabe.
Danach gings an die Startvorbereitungen: Material sauber platzieren, noch einmal etwas Kleines essen, ein Schluck aus der Trinkflasche, ein paar lockere Aufwärmübungen. Pünktlich um Viertel vor Acht sprang dann der erste Athlet – übrigens mit 68 Jahren der älteste aller Teilnehmenden – ins Wasser. 300 Meter galt es zurückzulegen. 200 Meter weniger als im Vorjahr. Die Verantwortlichen erhofften sich dadurch weniger Gerangel im Wasserbecken, weil die Teilnehmenden, die im 10-Sekunden-Takt starteten, weniger lang im Wasser waren. «Unser Plan hat funktioniert. Die Athletinnen und Athleten hatten mehr Platz beim Schwimmen als in früheren Jahren», so Martina Suter, Präsidentin des organisierenden Triathlon Club Aarau und Mitglied des OK.
Neben der verkürzten Schwimmstrecke gabs in diesem Jahr noch eine zweite Änderung. Die Anzahl der Startplätze für die Teams, die zu zweit oder zu dritt antraten, wurde auf 15 erhöht. Und die waren – genau wie die 300 Einzelstartplätze – allesamt ausverkauft. «Über die letzten Jahre hat sich abgezeichnet, dass die Teamstarts immer beliebter werden. Das ist genau in unserem Sinn, denn im Team an den Start zu gehen, ist ideal für den Einstieg in den Triathlonsport. Und genau das wollen wir ja mit dem Aarau Triathlon erreichen», erklärt Martina Suter.
Und weil es eben ein Wettkampf für Einsteigerinnen und Einsteiger ist, bei dem der Spass im Vordergrund steht, gab es am Aarau Triathlon nach 300 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen auch keine Siegerinnen und keinen Sieger, sondern lediglich eine alphabetische Rangliste und ein Finishergeschenk für jede Person, die ins Ziel lief. Die Altersrange der Sportlerinnen und Sportler, die heute den Aarau Triathlon gemeistert haben, reichte von 15 bis 68 Jahren, wobei die Mehrheit aus der Region stammt. Es hatte aber auch Teilnehmende aus weiter entfernten Landesteilen am Start und gar einige aus dem Ausland. Die Flaggen von Deutschland, Frankreich, Ukraine, Kuba, Polen, Ungarn, Kroatien, Japan und Australien tauchten auf der Startliste auf.
Nach dem alle Teilnehmenden im Ziel war, zeigte sich Martina Suter zufrieden: «Es war ein richtig toller Triathlon Event bei perfektem Wetter und mit vielen strahlenden Gesichtern. Wir sind sehr zufrieden und freuen uns schon jetzt auf die Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr.»
Unterstützt wurde der Aarau Triathlon unter anderem von Haupt-sponsor Tempo Sport, den Disziplinen-Sponsoren Boschetti und Schenker Hydraulik sowie der Stadt Aarau und dem Swisslos-Sportfonds Aargau. Zudem durfte der Triathlon Aarau auf bewährte Partnerschaften und Sympathiesponsoren zählen, die gemeinsam mit über 90 Helferinnen und Helfern die Durchführung erst ermöglicht haben.
pd
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